Flottillen-Segeln in der Kieler Bucht

Die diesjährige Flottille mit 5 Yachten und 25 Teilnehmenden führte uns gleich zu Beginn von der Basis in Heiligenhafen rund 45sm westwärts vorbei an Leuchtturm und Lotsenstation Kiel nach Laboe, wo wir am späten Nachmittag als „Päckchen“ an einem kleinen Steg festmachten.

Aufgrund sehr starken Windes und umsichtigen Wetters wurde der zweite Tag ein Hafentag, so hatten wir genügend Zeit, das Marine-Ehrenmal zu besuchen.

„Gedenkstätte für die
auf See Gebliebenen
aller Nationen.
Mahnmal für eine
friedliche Seefahrt
auf freien Meeren.“

Am Tag drei ging es mit tollem Segelwind, über Stollergrund und Mittelgrund und dann am Warngebiet entlang, nach Eckernförde (ca. 25sm).

Am frühen Nachmittag machten wir längsseits an der Außenmole des Yachthafens fest. Die Gelegenheit für einen Bummel in der Altstadt, in der es auch eine Eisdiele (der eigentliche Grund für den Spaziergang) gibt, ließen wir nicht ungenutzt.

Der ehemalige Marinestützpunkt Olpenitz, heute ein Sportboothafen mit Feriensiedlung, beides noch in der Entstehung, hielt nach etwa 20sm für die vierte Nacht Liegeplätze für unsere Flottille bereit.

Weiter ging es, den Kiel-Oslo-Weg querend (Fahrwassertonne KO3 nahebei passiert) und über eine Teilstrecke des Kiel-Fehmarnsund-Weges, nach Orth auf Fehmarn; auch hier lagen wir, nach weiteren 40sm, im Päckchen.

Doch statt eines kleinen Steges wartete hier eine grobe Spundwand mit hohem Ausstieg auf uns. Dennoch ein gemütlicher kleiner Hafen mit Bäcker und Restauration direkt am Kai.

Der letzte Tag bot noch einmal Gelegenheit zum Spaßsegeln. So fuhren wir unter der Fehmarnsundbrücke hindurch bis zur Ansteuerungstonne Fehmarnsund south-eastern approach, wo dann noch einige kleinere Schläge gesegelt wurden, gute 20sm sollten es noch mal werden, bevor es zurück nach Heiligenhafen ging, um die Boote wieder an den Vercharterer zu übergeben.