Ein schöner Tag auf dem Wasser

Laut Wettervorhersage sollten doch 2-3 Beaufort (= 20km/h) Wind an diesem Tag aufkommen. Aber was sahen unsere Augen? Einen glatt gebügelten Schiedersee; nicht mal die Fahnen an der Moseshütte zeigten einen Hauch von Wind.

Egal, in der Hoffnung auf Wind bauten die Kinder ihre Boote auf.  Aber der Aufbau wurde durch einen heftigen Regenschauer mit Blitz und Donner jäh gestoppt. Im Spurt liefen wir zurück ins Vereinsheim. Nass und durchgefroren musste die Trainerin erst einmal nach Hause fahren und sich etwas Neues zum Anziehen und ihr Regenzeug holen. Wie war das noch mit der Vorbildfunktion? „Ich habe nur gezeigt wie es ist, wenn man kein Regenzeug und, noch schlimmer, kein Ersatzzeug dabei hat. In der Zwischenzeit stärkten sich die Kinder beim Mittagessen.

Wieder trocken, zeigte uns nach dem Essen der Blick auf den See, dass wir die Hoffnung auf Wind aufgeben mussten. Da die Boote schon mal aufgebaut waren, wollten alle natürlich auch aufs Wasser. Egal ob Wind oder nicht, es gibt doch Paddel, Pützen und Ausreitgurte.

Nach reichlich Paddeln und Schaukeln hatten Celina und Juliane die Idee, Mika und Louis zu sich auf den 420er zu holen, um dort zu zeigen, wie es auf einem Zweihandboot zugeht.

Beide durften sich unter fachmännischer Anleitung weit ins Trapez hängen. Ein herrlich spannendes Erlebnis für alle Segelanfänger.

Während dessen haben wir vom Schlauchboot aus Luftballons in den See geworfen. Die Andren sollten durch kräftiges Praddeln oder Wringen versuchen so viele Ballons wie möglich einzu­sammeln.

Nach der Runde schrien alle „NOCH MAL, NOCH MAL“. Ganze 5 mal spielten wir schließlich das Spiel. Bis uns die sehr dunklen Wolken langsam wieder Richtung Steg paddeln ließen.

Und die Moral von der Geschicht‘: Unsere Boote halten dicht, nur jede Kleidung eben nicht!